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Legislaturziele Gemeinderat Frick

Der Gemeinderat hat an einer Klausurtagung die Legislaturziele für die laufende Amtsperiode bis Ende 2021 festgelegt. Die Ziele sind geprägt von Planungen und Infrastrukturprojekten. Auch Verkehrsfragen und die Zusammenarbeit mit den Partner-Gemeinden nehmen einen wichtigen Platz ein. Nachfolgend werden die wichtigsten getroffenen Entscheide erläutert.

Revision Bau- und Nutzungsordnung
In den nächsten Jahren sind die kommunalen baurechtlichen Grundlagen an die Vorgaben der interkantonalen Vereinbarung über die harmonisierten Baubegriffe anzupassen. Zudem sind die Gewässerräume nach den bundesrechtlichen Vorgaben auszuscheiden. Der Gemeinderat möchte dies zum Anlass nehmen, die Bau- und Nutzungsordnung sowie den Kultur- und Bauzonenplan zu aktualisieren. Dabei sollen auch die Grünflächen im Zentrum und mögliche Massnahmen für Quartieraufwertungen geprüft werden.

Strategie ehemaliger Werkhof A3
Der Gemeinderat möchte sich bei der künftigen Nutzung des ehemaligen Werkhofs A3 aktiv bei den zuständigen kantonalen Behörden einbringen. So soll an der sehr günstigen Verkehrslage nach dem Ende
der Zwischennutzung im Frühjahr 2020 Nutzungen mit einer hohen Wertschöpfung angestrebt werden.

Verkehr
Parallel zur Revision der Bau- und Nutzungsordnung soll ein kommunales Gesamtkonzept Verkehr erarbeitet werden. Dazu strebt der Gemeinderat eine enge Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden an. Die bisherige Strategie, in Wohnquartieren Tempo 30 Zonen einzuführen, sofern die
Quartierbevölkerung dies ausdrücklich wünscht, wird fortgesetzt. Im neuen Konzept soll die ganze Palette der Verkehrsfragen von der Förderung des Langsamverkehrs über die Parkierung, den Transitverkehr wie auch die regionalen Auswirkungen einer grundlegenden Prüfung unterzogen werden.

Planung Bahnhof und Norderschliessung
Die Planungen für die Norderschliessung des Bahnhofs mit neuer Parkierungsanlage sowie den Ausbau des Bushofs werden mit hoher Priorität fortgesetzt. Dasselbe gilt für die Norderschliessung, wo die bisherige enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat Gipf-Oberfrick weiter geführt werden soll.

Autobahnlärm
Der Gemeinderat setzt sich bei den zuständigen Behörden dafür ein, dass bei der absehbaren nächstenBelagssanierung ein Belag eingebaut wird, der zu spürbaren und nachhaltigen Lärmreduktionen führen wird.

Zusammenarbeit mit den Gemeinden in der Region
Die bewährte Zusammenarbeit mit den Gemeinden der Region vorab in Verwaltungsbereichen, der Sicherheit und der Schule soll fortgesetzt werden. Der Gemeinderat möchte den Austausch mit den Behörden der Partnergemeinden dazu weiter ausbauen und aktiv pflegen. Gegenüber Projekten für Gemeinde-Zusammenschlüsse ist der Gemeinderat offen, wobei jedoch keine aktive Rolle eingenommen wird.

Steuer- und Finanzstrategie
Ziel des Gemeinderats ist es, die Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde weiterhin ausgeglichen zu halten. Um die sich abzeichnenden hohen Investitionen in den Werterhalt der Infrastruktur und den Ausbau der Erschliessung am Bahnhof mit neuem Bushof finanzieren zu können, wird eine jährliche Selbstfinanzierung von CHF 3.5 Mio. angestrebt. Der Steuerfuss von 99 % soll nach Möglichkeit in der laufenden Legislatur unverändert bleiben.

Jubiläum mit der Partnergemeinde Frickingen 2019
Das 30jährige Bestehen der Gemeindepartnerschaft mit Frickingen im Jahr 2019 soll gefeiert werden. Die vielfältigen Traditionen rund um die Partnerschaften sollen weiterhin gepflegt werden.

Dem Gemeinderat ist der direkte Kontakt zur Bevölkerung wie auch zum örtlichen Gewerbe sehr wichtig. Dazu sollen zusätzlich zu den bisherigen Veranstaltungen weitere Anlässe geschaffen werden.

Gemeinderat

Veröffentlichungsdatum: 18. Apr. 2018