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| Plateosaurier/Markt |
Frick, das selbstbewusste Zentrum einer ländlichen Region, hat in Geschichte und Gegenwart vieles zu bieten. Wo schon vor 210 Millionen Jahren
Plateosaurier lebten, wurde seit der Römerzeit Eisenerz gewonnen. Von Ferraricia (Eisenbergwerk, Eisenverarbeitungsstätte) wird denn auch der
Ortsname abgeleitet, nach dem die aargauischen Bezirke Laufenburg und Rheinfelden gesamthaft als
Fricktal bezeichnet werden. Frick mit 4'800 Einwohnern und das angrenzende Gipf-Oberfrick sind die bevölkerungsreichsten der 18 Gemeinden des Bezirks Laufenburg.
Bis 1797 österreichisch, war Frick 1701 von Kaiser Leopold I. mit dem Marktrecht ausgestattet worden. Noch heute sind die vier
Jahrmärkte ein beliebter Treffpunkt auf der für den Verkehr gesperrten Hauptstrasse.
Mit dem Markt hat sich auch die
Gastronomie am Gabelungspunkt der ins Aaretal führenden Jurapässe Bözberg, Staffelegg und Benken entwickelt. Ein stattlicher Ort mit zur freundlichen Bewirtung einladenden Gasthöfen sei Frick, hielt ein Reiseberichterstatter schon 1801 lobend fest. Überzeugen Sie sich selbst, dass diese Aussage nach wie vor ihre volle Gültigkeit hat!
Im Fricker Ortskern gibt es keine Landwirtschaftsbetriebe mehr. Die Hofsiedlungen und das
Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) verkörpern statt dessen die bäuerlich geprägte Vergangenheit. Tüchtige Geschäftsleute und die ausgezeichnete Lage an den wichtigsten Verkehrsströmen zwischen Basel und Zürich (Bahn mit Schnellzugshalten, Autobahnanschluss) haben die Entwicklung zum modernen Dienstleistungszentrum beschleunigt. Die Zonenplanung stellt sicher, dass das Wachstum in geordneten Bahnen verläuft und Frick sein Ortsbild von nationaler Bedeutung als verstädtertes Dorf bewahren kann.
Die beschauliche Bedächtigkeit des Marktfleckens ist längst durch die rege Betriebsamkeit von Industrie, Gewerbe und Handel verdrängt worden. Das
Einkaufszentrum des oberen Fricktals mit dem reichhaltigen Angebot vom Kleinbetrieb bis zu den Grossverteilern ist auch im Freizeitbereich attraktiv. In
fricks monti und im
Meck à Frick lockt ein vielfältiges Kulturprogramm. Wer sich gerne sportlich betätigt, findet dazu Gelegenheit im
Freizeitzentrum Vitamare der Gemeinde mit Hallenbad, Freibad und Fitnesscenter oder in einem der zahlreichen
Vereine.
Zwei grosse Schulzentren für die Region, das Mehrzweckgebäude für
Stützpunktfeuerwehr und
Zivilschutz sowie ein moderner Werkhof sind weitere Elemente der gut ausgebauten Infrastruktur, die sich auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung zunehmend in Frick konzentriert.
Bedeutendste Sehenswürdigkeiten sind das
Sauriermuseum und die 1716 erbaute barocke
Pfarrkirche mit stattlichen Nebengebäuden auf dem weithin sichtbaren Kirchhügel.