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Flora und Fauna


Bilder Grosses Mausohr und Graues Langohr
Pflanzenwelt
Die waldfreien Gebiete ausserhalb der Bauzone von Frick werden von Äckern und Wiesen einvernommen. An steilen Lagen und in Gebieten mit Hochstammobst sind „natürliche Fettwiesen“, gedüngte Wiesen mit einer relativ reichen Artengarnitur zu finden. Trockene Magerwiesen sind nur noch selten an steilen Südhängen anzutreffen.

Tierwelt
An grösseren Säugetierarten sind für Frick Reh, Feldhase, Wildschwein, Dachs Steinmarder und Baummarder zu erwähnen. Sogar Fledermäuse gibt es.
In einem Betriebsgebäude der Tonwerke Keller AG befindet sich ein Fledermausquartier. Noch im Jahr 1996 zählte die Kolonie über 100 Tiere. Der Estrich des alten Gebäudes dient dem Grossen Mausohr als Kinderstube für die Auf-zucht des Nachwuchses, das Langohr benützt dieses Quartier von nationaler Bedeutung als Sommerhangplatz. Leider verzeichnet die Kolonie in den letz-ten Jahren aus unerklärlichen Gründen einen abnehmenden Bestand. Hoffen wir, dass sie sich erholt und in einigen Jahren wieder mehr Fledermäuse beim Jagen über dem Ziegeleiweiher zu beobachten sind.

Typische Obstgartenvögel wie Wendehals und Rotkopfwürger konnten vor Jahren in Frick noch nachgewiesen werden. Nachdem auch bei uns viele Hochstammbaumgärten gerodet wurden, verloren diese geschützten Arten den geeigneten Lebensraum und fehlen heute.
Als Heckenvögel ist der Neuntöter noch heimisch und die Goldammer kommt noch ziemlich häufig vor.
Entlang der Bachläufe der Sissel und des Bruggbaches mit ihren begleitenden Gehölzen sind die Bachstelze und die Wasseramsel verbreitet, sogar brütende Eisvögel konnten innerhalb des Fricker Gemeindebanns nachgewiesen wer-den.

An Amphibien ist Frick gemessen an seiner Grösse nicht besonders reich. Erdkröte, Grasfrosch und Bergmolch kommen in den verschiedenen Tümpeln und Weihern der Gemeinde vor. Die Kreuzkröte, die Geburtshelferkröte und die Gelbbauchunke werden hauptsächlich in den kleinen Tümpeln der Gru-benareale und der Naturschutzgebiete angetroffen. Der Feuersalamander kann in verschiedenen kleinen Bächen erwartet werden.
An Reptilien wurden die beiden Arten Zauneidechse und Mauereidechse beobachtet. Eher selten anzutreffen sind die Blindschleiche und die Ringelnatter, aber es gibt sie noch.



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